1. Unterschied zwischen Home- und Professional-Version
  2. Kann ich meine Software auch unter XP nutzen ?
  1. Installation
  1. Grundsätzliches zur Installation
  2. NTFS oder FAT32?
  3. Woher weiß ich ob meine XP Version aktiviert ist?
  4. Installations Problem mit Windows XP (blinkender Cursor)
  1. Allgemeine Tipps
  1. Übersicht über Prozesse
  2. Was macht die svchost.exe?
  3. Laufwerksbuchstaben ändern
  4. Festplatte installieren
  5. ntoskrnl.exe wiederherstellen
  6. Befehlszeilenreferenz
  7. XP-Startdiskette
  8. DOS-Diskette
  9. pagefile.sys / hiberfil.sys
  10. 60 Hz "Bug"
  11. DLLs aus dem Speicher entfernen
  1. Sicherheit
  1. KENNWORTRÜCKSETZDISKETTE
  2. Administrator-Passwort vergessen
  1. Probleme beim Systemstart und beim Herunterfahren des Systems
  1. Langer Bootvorgang
  2. Shutdown / Reboot-Probleme
  1. Optik
  1. Name des Computer-Besitzers ändern
  2. Eigenes Logo anzeigen / Hersteller-Logo entfernen
  3. Startmenü
  4. Sprechblasen (Balloon-Tips) abschalten
  5. XP Desktop Symbole mit den Symbolen von Windows 98 tauschen
  6. Verschlüsselte oder komprimierte Ordner andersfarbig anzeigen
  7. Pfeile bei Verknüpfungen entfernen
  1. Disclaimer, rechtliche Hinweise, Credits

  2. Grundlagen
  3. Was ist der Unterschied zwischen der XP Professional und der XP Home Edition ?
  4. Dies wird auf folgender Microsoft-Seite ausführlich erklärt:
    www.microsoft.com/germany/ms/windowsxp/upgrade/vergleich.html
  5. Kann ich meine Software auch unter XP nutzen ?
  6. Ja, man kann natürlich fast alle Software die unter 98 oder 2000 gelaufen ist auch unter Windows XP nutzen. Selbst alte Versionen für Windows 95 lassen sich zum laufen bringen. Von seinen reinen DOS Programmen wird man sich aber meistens trennen müssen da XP DOS nicht mehr kennt . Bei speziellen Werkzeugen (Tweak´s oder Toy´s) muss die jeweils neue Version, für XP halt, benutzt werden. Andere Anwendersoftware lässt sich meistens problemlos installieren. Sollte es mal Probleme geben bietet XP eine Lösung an, sie nennt sich Kompatibilitäts-Modus. Zu finden ist das gute Stück über „Start/Programme/Zubehör“ und erlaubt die Simulation anderer „Umgebungen“ also Windows 98 oder 2000 etc. So lassen sich auch Programme installieren die ganz spezielle Anforderung an die Umgebung stellen.
    Wenn die Installations- Routine also mal mit einer Fehlermeldung endet nicht gleich meckern oder aufgeben, den Assistenten aufrufen und den Anweisungen folgen. In den allermeisten Fällen lässt sich das Programm so doch noch installieren.
    Sollte dies auch nicht zum Erfolg führen empfiehlt es sich auf den Hompage´s der Anbieter nachzuschauen ob es Patch´ s oder Updates zur verwendeten Version gibt. Dies sind entweder kleine Dateien die man downloadet und in das entsprechende Verzeichnis kopiert oder eine Install Routine mit deren Hilfe das Programm gestartet werden kann. Etwas Geduld ist sicher erforderlich, spart aber € . Es kann auch vorkommen das eine Install Routine sauber abläuft das Programm aber fehlerhaft arbeitet oder XP das aufrufen mit einer Fehlermeldung (in etwa, es gibt bekannte Probleme mit dieser Version, es wird abgeraten weiterzumachen) quittiert. In diesem Fall erst einmal ignorieren und weitermachen. Im Gegensatz zu Windows 98 wird XP nicht abstürzen, vielmehr im schlimmsten Fall das Programm nicht weiter ausführen. Oft passiert aber auch gar nichts, dass Programm arbeitet einwandfrei (XP meckert öfter auch bei nicht signierten Treibern und verspeist sie dann doch mit Widerwillen – so auch hier) oder mit einem oben erwähnten Patch reibungslos.
  7. Installation
  8. Grundsätzliches zur Installation
  9. Hardware Minimum PI 133 128 MB Ram dann aber ohne LUNA und laangsaam, Empfehlung wäre PIII oder AMD (!!) mit 750 Mhz und 256 MB Ram.
    Probleme gibt es hierbei immer wieder mit billigen SD Ram Steinen also besser vorher aufrüsten. Für alles andere sollte vor der Installation geprüft werden ob entweder XP selbst den Treiber hat (meistens) oder der HW Hersteller einen aktuellen Treiber anbietet. Für Raid oder SCSI etc kann am Anfang mit F6 der entsprechende Treiber separat geladen werden, wann genau steht auf dem Bildschirm. Zu Beginn des Setup´s ist es ebenfalls möglich den PC Typ zu wählen nur gibt es hierfür keine Auforderung, es ist auch meistens nicht notwendig. Hierzu muß man beim laden der Treiber bzw bei der Aufforderung mit F6 andere Treiber zu installieren die Taste F5 gedrückt halten.
    Inkompatible oder „Treiberlose“ Hardware sollte erst einmal ausgebaut werden! Wer ganz sicher gehen will lässt vorher den System Check von CD laufen. Alles fertig kann es losgehen, CD ins LW und den Com von CD booten lassen, das BIOS entsprechend einstellen oder im BIOS Bootmenü das CD Laufwerk auswählen. Wenn es ein Update von 98/2000 sein soll empfiehlt es sich dringend NEU Installation am Anfang zu wählen, eigene Daten vorher zu sichern (andere Partition oder CD) Wer schon etwas Erfahrung hat wird wissen, dass die MS Updates nie das halten was sie versprechen , also Finger weg davon! Das Update funktioniert auch bei geputzter HDD nur ist es in diesem Fall erforderlich eine originale 98/2000´er Setup CD kurz mal einzulegen. XP fragt direkt danach, man muss sich also keine Gedanken machen .
    Das einrichten sprich partitionieren der HDD kann zu Beginn des Setup´s erledigt werden und geht recht einfach. Man wählt bei einer frischen Platte aus dem unteren Setup Menü den Buchstaben „L“ für löschen und „E“ für erstellen einer Partition, die für XP nicht kleiner als 5 GIG sein sollte (XP braucht alleine schon 1,5). Die Systempartition muss formatiert werden, Empfehlung NTFS, die anderen können auch danach eingerichtet werden. Damit fertig wird bestätigt und man kann sich locker zurücklehnen und Kaffee trinken, wie gewohnt halt nur noch besser . Fragen stellt das Setup eigentlich nur 2x...Zeitzone am Anfang und dann noch mal nach den Netzwerkeinstellungen falls eine entsprechende Karte vorhanden ist. Alles andere läuft wie gewöhnlich von Geisterhand und bitte auch nicht wundern wenn der Bildschirm flackert oder ein Reboot durchgeführt wird, dass ist zur Treiberinstallation erforderlich .
    Nach ca. 45 Minuten ist es erledigt, der Com startet durch und XP ist installiert. Beim ersten Start erfolgt dann das einrichten der Nutzer und das Aktivieren (nicht gleich erforderlich!) Registrierung ist NICHT Bedingung dabei! Die Bildschirmauflösung wird angepasst und dann ist es auch schon erledigt. XP sollte danach in 15 Sekunden gebootet sein. Jetzt empfiehlt sich ein Blick in den Gerätemanager (Verwaltung) um nachzuschauen ob alle Komponenten korrekt installiert worden sind.
  10. NTFS oder FAT32?
  11. Hier finden Sie eine Übersicht der Features von NTFS
Sicherheitseinstellungen Festlegen der Zugriffsrechte von Benutzern auf Dateien und Ordnern Protokoll der Festplattenaktivitäten Zum Wiederherstellen von Daten nach einen Systemausfall (Stromausfall) Bessere Clustergrößen
Weniger Verschwendung von Festplattenplatz durch kleine Dateien Komprimieren von einzelnen Dateien oder ganzen Verzeichnissen Einsparen von Festplattenplatz Datenträgererweiterung Speicherplatzerweiterung
Stripeset Raid-Systeme (Geschwindigkeitsvorteil) POSIX-Dateizugriff Für UNIX-Programme
  1. Neue Funktionen von NTFS 5.0 (ab Windows 2000)
Datenträgererweiterung Jetzt wird die Speicherplatzerweiterung sogar ohne Neustart des Rechners ermöglicht Verschlüsselung Verschlüsseln von Dateien und Verzeichnissen Verknüpfungsüberwachung
Verknüpfungen bleiben auch erhalten, wenn die Daten auf einen anderen Datenträger verschoben werden Bereitstellungspunkte Datenträger und Partitionen können zu anderen bestehenden Verzeichnissen hinzugefügt werden Indizierung Ermöglicht das schnellere Suchen von Dateien
Partitionen größer als 4GB bei der Installation Sie können bei der Installation jetzt schon Partitionen größer als 4 GByte anlegen. Grundsätzlich ist immer NTFS zu empfehlen. FAT sollte man nur benutzen, wenn man auf die Partition unter DOS zugreifen will oder mit Partitionen unter ca 400 MB arbeitet.
  1. Eigenschaften von NTFS:
Bessere Sicherheit und Datenschutz Bei NTFS können auch für lokale Benutzer nur bestimmte Bereiche zugänglich gemacht werden (bei FAT haben lokale User Zugriff auf alle Verzeichnisse) bessere Fehlertoleranz (Hot Fixing) gelöschte Dateien lassen sich nicht wiederherstellen (nicht immer von Vorteil) geringere Fragmentierung (es dauert viel länger bis eine Festplatte fragmentiert ist als unter FAT)
erweiterte Attribute Dateinamen bis 255 Zeichen Dateigröße 16 Tbyte Partitionsgröße 16 Tbyte Weniger Overhead. Ein Cluster ist bei einer 1,2 GByte Platte nur 2 KByte groß, bei FAT sind es 32 KByte
kleinste Partitionsgröße 50 MByte NTFS ist aber für Partitionen über 400 MByte besser geeignet. Bei kleineren Partitionen ist NTFS nicht zu empfehlen.
  1. Woher weiss ich ob meine XP Version aktiviert ist?
  2. A: Start -> Ausführen -> oobe/msoobe /a (Ok) eingeben und den Anweisungen auf dem Bildschirm folgen.
  3. Installations Problem mit Windows XP (blinkender Cursor)
  4. Q: Problem: Wenn ich ihn von der CD boote, fängt er auch an, es kommt der Blaue Bildschirm mit dem Setup und er fängt an Dann kommt einfach ein schwarzer Bildschirm und oben links ein weißer Cursor der blinkt und er bleibt stehen.
  5. A: Lösung: Das Problem liegt bei der Grafikkarte. Als erstes versuche, wenn es geht, alles komplett zu formatieren und dann nochmals zu installieren. Geht das immer noch nicht, versuche deine Grafikkarte gegen eine andere mal zu tauschen. Hast du diese Möglichkeit nicht, versuche es mit einem BIOS Update. Dann müsste es wieder gehen.
  6. Allgemeine Tipps
  7. Übersicht über Prozesse
  8. Q: Wenn ich den Taskmanager öffne, sehe ich dass eine Vielzahl an Prozessen läuft. Wo kann ich erfahren, ob was die einzelnen Prozesse bedeuten ?
  9. A: Eine gute Seite mit einer Auflistung von vielen Prozessen findet sich unter: www.reger24.de/prozesse.html
  10. Was macht die svchost.exe?
  11. Die Datei SVCHOST.EXE ist ein generischer Prozessname für Dienstgruppierungen, unter der unterschiedliche DLLs laufen. Beim Starten von Windows wird unter "HKEY_LOCAL_MACHINE\ Software\ Microsoft\ Windows NT\ CurrentVersion\ Svchost" geprüft, welche Dienste zu einer Dienstgruppierung zusammengefasst werden sollen. Hier finden Sie unterschiedliche Schlüsselnamen als Datentyp REG_EXPAND_SZ, in dem alle zu dieser Gruppe gehörenden Dienste mit ihren "Dienstnamen" aufgelistet sind.
    Den benötigten Aufruf des jeweiligen Dienstes für die SVCHOST.EXE finden Sie unter "HKEY_LOCAL_MACHINE\ System\ CurrentControlSet\ Services\ <Dienstname>\ Parameters". Hier wird der Pfad und Dateiname unter dem Wert "ServiceDll" als Datentyp REG_EXPAND_SZ für den Dienst angegeben.
    Die Anzahl der Einträge unter dem Registryschlüssel "Svchost" sind unterschiedlich je nachdem, welche zusätzlichen Programme noch installiert wurden. Diese Gruppen wurden eingeführt, um die Fehlersuche zu erleichtern.
  12. Laufwerksbuchstaben ändern
  13. 1. Man klickt nacheinander auf “Start > Systemsteuerung > Verwaltung > Computerverwaltung". Ein neues Fenster öffnet sich, in dem man auf > "Datenspeicher > Datenträgerverwaltung" klickt.
  14. 2. Auf der rechten Seite, sieht man nun alle Laufwerke des Computer. Auf das gewünschte Laufwerk rechtsklicken. Das Kontextmenü erscheint. Hier wählt man Laufwerksbuchstaben und -pfade ändern.
  15. 3. Ein Fenster erscheint, in dem man auf ändern geht. Im daraus erscheinenden Fenster, wählt man nun einen neuen Laufwerksbuchstaben aus und bestätigt zweimal hintereinander mit OK. Die folgende Warnung bestätigt man ebenfalls mit OK. Hinweis! Viele installierte Programme und Spiele werden nach einer CD fragen. Neuinstallieren!
  16. 4. Computer neustarten, damit Änderungen wirksam werden.
  17. Festplatte installieren
  18. Q: Ich habe eine neue Festplatte an mein System angeschlossen. Im BIOS und der Systemsteuerung wird sie auch angezeigt, aber im Explorer wird sie nicht aufgeführt und ich kann nicht darauf zugreifen
  19. A: Die Festplatte muss erst für den Betrieb unter XP vorbereitet werden. Die entsprechenden Einstellungen kann man in der Datenträgerverwaltung (Systemsteuerung -> Verwaltung -> Computerverwaltung -> Datenträgerverwaltung) vornehmen (Erstellen von Partitionen, Formatieren,...). Natürlich ist es auch möglich die entsprechenden Schritte mit Zusatzsoftware, z.B. PartitionMagic, durchzuführen.
  20. ntoskrnl.exe wiederherstellen
  21. Bei ändern des Bootscreens, wird das Ersetzen oder eine Modifizierung der ntoskrnl.exe notwendig. Die original ntoskrnl.exe wiederherstellen:
  22. 1. Der Rechner muss von der CD gebootet werden.
  23. 2. Bei der Aufforderung die R-Taste drücken damit man in die Wiederhersellungskonsole gelangt.
  24. 3. Es muss jetzt in das System32 Verzeichnis gewechselt werden. Es wird die Datei von der CD kopiert.

    Befehle:
    cd Windows\system32 (Windowspfad hier evtl. anzupassen)
    ren ntoskrnl.exe ntoskrnl.old (benennt die derzeitige Datei um)
    expand x:\i386\ntoskrnl.ex_ (x = der eigene CD-Romlaufwerksbuchstabe)
    exit
    CD entfernen und Computer neu booten.
    Alle Befehle mit ENTER bestätigen!
  25. Befehlszeilenreferenz
  26. Trotz der schönen und bunten XP Oberfläche, ergeben sich oftmals Situationen, die es erforderlich machen auf die GUI zu verzichten und die Operationen, die sonst mit einem Mausklick erledigt werden, durch manuelle Eingabe der Befehle zu ersetzen.
    Dies ist vor allem dann notwendig, wenn mit der Wiederherstellungskonsole, oder im abgesicherten Modus mit Eingabeaufforderung gearbeitet werden muss, da ein normales Starten des Systems nicht mehr möglich ist. Kennt ein User dann nicht zumindest die elementaren Befehle, bleibt meistens nur die zeitraubende Neuinstallation, obwohl das Problem unter Umständen, innerhalb von Minuten zu lösen gewesen wäre.

    Durch Eingabe des Befehls:
    hh.exe ms-its:C:\WINDOWS\Help\ntcmds.chm::/ntcm
    (Start -> Ausführen)
    erscheint auf dem Desktop ein Hilfe-Fenster mit ausfürlichster Beschreibung aller Konsolenbefehle, mit Erklärung der Syntax, Auflistung der Parameter und abschliessenden (einfachen) Beispielen.
  1. Wichtige Befehle sind:
attrib
bootcfg
chdir (cd)
chkdsk
copy Datei Kopieren
del Datei Löschen
dir Ins Verzeichnis "#?" springen
diskpart
expand
format Laufwerk Formatieren
mkdir (md) Verzeichnis Erstellen
regsvr32
rmdir (rd) Verzeichnis Umbenennen
set
sfc
  1. XP-Startdiskette
  2. Q: Wie kann ich eine Startdiskette erstellen, um im Falle einer fehlerhaften Startsequenz der Festplatte dennoch das System von Diskette starten zu können ?
  3. A: Zuerst wird eine leere Diskette unter XP formatiert (Start -> Ausführen -> cmd -> format a: ). Danach werden die Dateien Ntldr und Ntdetect.com aus dem Verzeichnis \i386 der XP-CD, sowie die Datei boot.ini aus dem Root (z.B. C: ) auf die Diskette kopiert. Das System kann mit dieser Diskette nun gebootet werden
  4. DOS-Diskette
  5. Q: Wie kann ich eine MS-DOS Startdiskette erstellen ?
  6. A: Diskette einlegen, rechtsklick auf das Diskettenlaufwerk, im Kontextmenü formatieren wählen. Im neu geöffneten Fenster einen Haken bei "MS-DOS Startdiskette erstellen" setzen und den Format-Vorgang starten
  7. pagefile.sys / hiberfil.sys
  8. Q: Auf meinem System finden sich zwei sehr grosse Dateien, pagefile.sys und hiberfil.sys. Kann ich diese Dateien löschen?
  9. A: Die Datei pagefile.sys ist die Auslagerungsdatei von XP. Wenn der RAM-Speicher auf Ihrem Computer begrenzt ist und sofort mehr davon benötigt wird, verwendet Windows Festplattenspeicher, um RAM zu simulieren. Dieser simulierte Speicher wird auch als "Virtueller Speicher" bezeichnet. Die Standardgröße für die Auslagerungsdatei des virtuellen Speichers (mit dem Namen Pagefile.sys), die während der Installation erstellt wird, ist 1,5 Mal die Menge an RAM, die installiert ist. Diese Systemdatei kann im laufenden Betrieb von XP nicht gelöscht werden. Will man auf die Auslagerungsdatei verzichten, kann man sie in der Systemsteuerung unter "System", "Erweitert", "Systemleistung" – "Einstellungen", Register "Erweitert", "Virtueller Arbeitsspeicher – Ändern" deaktivieren. Dazu das Laufwerk auswählen, welches die Auslagerungsdatei enthält, auf"„Ändern" klicken, "Keine Auslagerungsdatei" auswählen und mit "Festlegen" bestätigen. XP löscht darauf hin die Auslagerungsdatei (evtl. Neustart). Wird die Datei per Hand, z.B. im abgesicherten Modus gelöscht und die Option ist nicht deaktiviert, wird sie beim nächsten Systemstart automatisch wieder angelegt.

    Die Datei hiberfil.sys ist die Auslagerungsdatei für den Ruhezustand (hibernate). Windows XP beinhaltet die integrierte Unterstützung des Ruhezustands (vom Betriebssystem gesteuerter ACPI-S4-Schlafzustand). Im Ruhezustand wird der aktuelle Zustand des Computers komplett gespeichert und die Stromversorgung heruntergefahren. Der Computer scheint ausgeschaltet zu sein. Dies ist der Zustand mit der geringsten Stromzufuhr und gleichzeitiger Sicherheit vor Stromausfällen.
    Wenn der Betrieb aus dem Ruhezustand wiederaufgenommen wird, führt das BIOS den normalen POST-Test aus und liest die Ruhezustandsdatei hiberfil.sys aus, die erstellt wurde, um den aktuellen Zustand des Computers zu speichern.
    Will man auf den Ruhezustand verzichten und somit die Datei löschen, kann dieses Feature in der Systemsteuerung unter "Energieoptionen", Register "Ruhezustand"“, durch entfernen des Hakens bei "Ruhezustand verwenden" deaktiviert werden. Windows löscht daraufhin die Datei (evtl. Neustart)
  10. 60 Hz "Bug"
  11. Q: Ich erreiche bei Spielen nur 60 Hz Bildwiederholfrequenz
  12. A: SP1 installieren, oder folgende Bugfixes verwenden…
    Kyro-Karten: Kyro Refresh-Rate Fix
    nVidia-Karten: NVRefreshTool
    ATI-Karten: ATI RefreshFix
  13. DLLs aus dem Speicher entfernen
  14. Von Windows aufgerufene Programmbibliotheken bleiben automatisch im Speicher. Das kann zu Verzögerungen bei aufwändigen Rechenprozeduren führen. Um den Speicher von Altlasten zu befreien, muß in der Registry folgender Schlüßel bearbeitet werden. Hkey_Local_Machine/Software/Microsoft/Windows/CurrentVersion/Explorer Hier muß die Zeichenfolge AlwaysUnloadDLL neu angelegt und mit Dem "Wert 1" versehen werden
  15. Sicherheit
  16. Kennwortrücksetzdiskette
  17. Eine "Kennwortrücksetzdiskette" erstellen
    Wenn man kein Konto einrichtet, dann wird automatisch das Konto Benutzer (Standard) angelegt, mit dem man sich dann standardmässig am Computer anmeldet. Dieses Benutzer-Konto hat dann die Rechte eines Administrators.
    Wichtig bei einem kennwortgeschützten Computer ist, dass man das Kennwort nicht vergisst! Man kann aber Vorkehrungen treffen, sollte der Fall eintreten das man das Kennwort vergessen hat, um sich trotzdem am Computer anmelden zu können.
    Man erstellt, nach dem man ein Konto eingerichtet hat, eine Kennwortrücksetzdiskette! Der Vorteil einer solchen Diskette ist der, hat man sein Kennwort vergessen, z.B. nach einem längeren Urlaubsaufenthalt im Ausland, dann kann man die Kennwortrücksetzdiskette benutzen um sich am Computer wieder anmelden zu können.
    Erstellen einer "Kennwortrücksetzdiskette"
    Man klickt auf Start, dann Systemsteuerung und auf Benutzerkonten oder auf das Symbol im Startmenü seines Kontos. Bei der Option Verwandte Aufgaben, klickt man auf den Eintrag Vergessen von Kennwörtern verhindern.
    Der Assistent für vergessene Kennwörter führt einem dann Schritt für Schritt weiter.
    Die "Kennwortrücksetzdiskette" einsetzen
    Sollte der Fall eintreten, dass man das Kennwort vergessen hat, dann legt man die „Kennwortrücksetzdiskette“ beim Start von WindowsXP ins Laufwerk. Beim Anmeldebildschirm klickt man auf das Benutzerkonto-Symbol und dann auf das „Fragezeichen“. Ein QuickInfo-Fenster Haben Sie das Kennwort vergessen? öffnet sich darauf in dem man dann auf den Link hier bei Klicken Sie hier, um die Kennwortrücksetzdiskette zu verwenden klickt.
    Für die nächsten Schritte folgt man einfach dem Kennwortrücksetz-Assistent. Man muss dann ein neues Kennwort eingeben mit dem man sich dann wieder am Computer anmelden kann.
    Hinweis: Hat man eine solche "Kennwortrücksetzdiskette" erstellt, dann sollte man diese an einem sicheren Ort aufbewahren – aber diesen "Ort" dann nicht auch noch vergessen...!
    Sollte der Fall eintreten, dass man das Kennwort vergessen hat und kein "Kennwortrücksetzdiskette" und auch kein "Notausgang" (z.B. ein zweites Administrator-Konto) zur Verfügung, dann bleibt nur noch eine Neuinstallation von WindowsXP übrig.
  18. Administrator-Passwort vergessen
  19. Q: Ich habe das Administrator-Passwort oder ein anderes Passwort vergessen und kann nicht mehr auf mein System zugreifen. Welche Möglichkeiten bestehen ?
  20. A: Die Passwörter sind in der SAM-Datei gespeichert, wird diese Datei gelöscht, kann man sich beim nächsten Neustart als Administrator ohne Passwort anmelden. Dabei gehen allerdings auch alle Benutzerkonten auf dem Rechner verloren ! Die Löschung wird von einem Fremdsystem aus durchgeführt: Ist XP auf einer FAT-16/32 Partition installiert, wird von Win98/Me Diskette / CD gebootet und die Datei mit dem Befehl del c:\windows\system32\config\sam gelöscht (%windir% und Laufwerk sind natürlich entsprechend anzupassen, z.B. d:\winxp). Ist XP auf einer NTFS-Partition installiert, kann von einer normalen DOS-Umgebung nicht auf das Dateisystem zugegriffen werden. Mit Zusatztools wie NTFSDOS-Pro kann man mit DOS auf das NTFS-Filesystem zugreifen und die Datei wie oben beschrieben löschen. Allerdings ist nur die (in diesem Fall) nutzlose Read-Only Version Freeware, die Vollversion mit Lese-/Schreibzugriff kostet viel Geld...
    Sollte ein zweites Betriebsystem installiert sein, kann die SAM auch direkt von diesem aus gelöscht werden (bei 98/Me wieder nur mit Zusatztool / nicht kostenlos).
  21. Probleme beim Systemstart und beim Herunterfahren des Systems
  22. Langer Bootvorgang
  23. Q: XP braucht lange zum Booten
  24. A: XP sucht beim Systemstart nach Netzwerkordnern und Netzwerkdruckern. Dadurch kann sich die Bootzeit erheblich verlängern. Die automatische Suche kann unter Ordneroptionen (Explorer -> Extras -> Ordneroptionen), Register "Ansicht" deaktiviert werden. Dazu den Haken bei "Automatisch nach Netzwerkordnern und Druckern suchen" entfernen.
  25. Shutdown / Reboot-Probleme
  26. Oftmals treten beim Herunterfahren des Systems Fehler auf. Einige Rechner schalten sich nicht automatisch ab und nerven den Benutzer mit dem Info-Screen: „Sie können den Computer jetzt ausschalten“. Andere Systeme führen die Aktion „beenden“ gar nicht aus, booten stattdessen neu, oder hängen sich beim Herunterfahren auf. Für diese Probleme können falsche Einstellungen oder eingebaute Hardware verantwortlich sein. Hier ein paar einfache Lösungsansätze:

    Bekannte Hardware Probleme

    Mainboard wurde nicht richtig erkannt
    Bei älteren Mainboards kann es vorkommen, dass die Energieverwaltung nicht korrekt erkannt wird und dies zu den beschriebenen Problemen führt. Hier kann meistens ein BIOS-Update (Homepage des Mainboard-Herstellers) Abhilfe schaffen

    Soundblaster Live! Karten

    Nach Installation der Treiber kann es vorkommen, dass sich der Rechner nicht mehr ausschalten lässt. Unter Umständen bringt eine Aktualisierung der Treiber und der LiveWare von der Seite des Herstellers den gewünschten Erfolg. Meistens ist die Datei devldr.exe, die Teil der LiveWare ist für das Problem verantwortlich (Meldung: devldr.exe wird beendet, danach Systemabsturz). Sollte das Update der Software keinen Erfolg bringen, kann man versuchen die Datei im abgesicherten Modus in devldrold.exe umzubenennen. Dadurch können allerdings die erweiterten Funktionen der LiveWare nicht mehr verwendet werden, alles hat seinen Preis…

    Grafikkarten

    Besitzer älterer Grafikkarten, z.B. Kyro II Chipsatz, wird ein Treiberupdate empfohlen

    inkompatible Hardware

    …kann zu Problemen führen. Eventuell schafft ein Treiberupdate / Patch Abhilfe

    BIOS Einstellungen für Netzwerkkarten / PCI-Karten

    Einige Netzwerkkarten haben Probleme, wenn im BIOS die Optionen “Wake on PCI Card” und “Wake On LAN” aktiviert sind. Die gilt auch für andere PCI-Karten, wenn die entsprechenden Slots überwacht werden. Lösung die entsprechenden Optionen im BIOS deaktivieren Generell gilt: Viele Probleme, die durch Hardware verursacht werden, lassen sich durch ein Update der entsprechenden Treiber beheben !
  27. Optik
  28. Name des Computer-Besitzers ändern
  29. Q: Ich habe einen gebrauchten PC mit bereits installiertem XP gekauft. Unter Start => Einstellungen => Systemsteuerung => System => Allgemein wird immer noch der Name des Vorbesitzers angezeigt. Wie kann ich meinen Namen eintragen ?
  30. A: Folgenden Schlüssel suchen:
    HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\WindowsNT\CurrentVersion und die Einträge 'Registered Organisation’ und 'RegisteredOwner' entsprechend ändern.
  31. Eigenes Logo anzeigen / Hersteller-Logo entfernen
  32. Q: Wie kann ich XP dazu bringen ein eigenes Bild unter System => Allgemein anzuzeigen ? bzw. Wie kann ich ein evtl. vorhandenes Logo des PC-Herstellers entfernen ?
  33. A: Um ein eigenes Bild und individuelle Informationen anzuzeigen, werden zwei Dateien, eine Bitmap Datei und eine Informationsdatei benötigt. Diese müssen selbst erstellt und im Verzeichnis %windir%\system32 abgelegt werden. Die Bitmap Datei muss den Namen oemlogo.bmp tragen und darf die Grösse von 180 x 114 pixel bei 24-bit Farbtiefe (unkomprimiert) nicht überschreiten. Die Informationsdatei trägt den Namen oeminfo.ini und muss folgenden Inhalt haben:

    [General]
    Manufacturer=*Text*
    Model=*Text*
    *usw.*

    [Support Information]
    Line1=*Text*
    Line2=*Text*

    'Support Information' erstellt einen Button, durch anklicken dieses Buttons wird ein Fenster mit den Informationen (Line1,...) geöffnet. Das eigene Bild wird nur angezeigt, wenn der Wert 'Manufacturer' nicht leer ist. Um ein eventuell vorhandenes Hersteller-Logo zu entfernen, müssen die beiden Dateien nur aus dem oben genannen Verzeichnis gelöscht werden.
  34. Startmenü
  35. Q: Mich stört das langsame Aufklappen des Startmenüs. Wie kann man das ändern ?
  36. A: In der Regsitry den Schlüssel
    HKEY_CURRENT_USER\ControlPanel\Desktop
    suchen und den Wert für den Eintrag "MenuShowDelay" auf "0" (Null) setzen.
  37. Sprechblasen (Balloon-Tips) abschalten.
  38. Die Balloon-Tips kann man entweder mit XP-AntiSpy oder über die Registry abschalten. Start >> Ausführen >> Regedit HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion \Explorer\Advanced "EnableBalloonTips" von 1 auf 0 (Null) ändern.

    Sollte der Wert nicht vorhanden sein: Im rechten Fenster mit Rechtsklick >> Neu >> DWord einen neuen Wert erstellen. Den soeben erstellten Wert umbenennen in EnableBalloonTips (ein Wort). Rechtsklick auf diesen Wert und unter "Ändern" Hexadezimal 0 (Null) eingeben.
  39. XP Desktop Symbole mit den Symbolen von Windows 98 tauschen
  40. Hat man WindowsXP Home Edition neben Windows98/SE installiert und möchte das die Symbole von Windows98/SE Desktop bzw. die Programm-Verknüpfungen auf dem Desktop von WindowsXP Home Edition angezeigt werden, dann kann man folgendes machen:
    Man kopiert den Inhalt des Desktop-Ordners (C:\Windows\Desktop) von Windows98/SE in den Desktop-Ordner von WindowsXP/Home Edition (C:\Dokumente und Einstellungen\“DerBenutzername“\Desktop)
    Anmerkung:
    C:\ steht für den Laufwerksbuchstaben. Muss bei Bedarf geändert werden.
    DerBenutzername steht für den Namen unter dem die Desktop Symbole auf dem Desktop angezeigt werden sollen.

    Hinweis:
    Sollte WindowsXP Home Edition auf einer NTFS-Partition installiert sein, dann sollte man von diesem Betriebssystem die Kopieraktion tätigen, da WindowsXP das FAT/16/32-Dateisystem lesen kann. Windows9x/SE/ME aber nicht.
  41. Verschlüsselte oder komprimierte Ordner andersfarbig anzeigen
  42. Normale und verschlüsselte Ordner werden fast gleich angezeigt, wie auch ein komprimierter Ordner. Wer viel mit solchen Ordnern zu tun hat, für den ist es evtl. einfacher, wenn er diese Ordner schon auf den ersten Blick erkennen kann.
    Man klickt im Windows-Explorer auf Extras und wählt Orderoptionen. Im Register Ansicht setzt man ein Häckchen bei Verschlüsselte oder komprimierte NTFS-Ordner in anderer Farbe anzeigen.
    Anmerkung:
    Ist nur dann möglich, wenn WindowsXP auf einem NTFS-Dateisystem installiert worden ist.
  43. Pfeile bei Verknüpfungen entfernen
  44. 1. Start > Ausführen > regedit
  45. 2. Man naviegiert per Doppelklick auf HKEY_CLASSES_ROOT\LNKFILE Im rechten Fenster sieht man den Wert IsShortCut. Markieren und danach löschen.
  46. 3. Regedit schließen und den PC neu starten. Ab sofort sind die Verknüpfungspfeile weg.
  47. Die hier aufgeführten Tipps, Hinweise und Problemlösungen wurden nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Die Anwendung der Tipps erfolgt auf eigene Gefahr. Für evtl. auftretende Schäden und Probleme trägt der jeweilige Benutzer selbst die volle Verantwortung